Der Alltag der Pflegedienstleitung

Der Alltag einer Pflegedienstleitung ...

An erster Stelle unseres Pflegeheims steht das körperliche und seelische Wohlergehen der Bewohnerinnen und Bewohner!

Um diesen Zustand aller Senioren zu gewährleisten, übernehme ich organisatorische und verwaltende Aufgaben, die Wohnbereichsleitungen können immer bei Problemen mit Bewohnerinnen und Bewohner, sowie mit Mitarbeitern, mit Ärzten oder Therapeuten an mich herantreten. Gerne nehme ich Anregungen und Verbesserungsvorschläge an. Außerdem führe ich Gespräche mit Angehörigen, die negative oder positive Angelegenheiten zu besprechen haben oder einfach mal ein offenes Ohr brauchen. Ein wichtiger Bestandsteil meiner Arbeit ist die Kontrolle der Durchführung von Qualitätsstandards und viele weitere fachliche Aufgaben, da in einem Pflegeheim strenge heimrechtliche Vorgaben überprüft werden. Zu meinem persönlichen Anspruch gehört, die BewohnerInnen und die Angehörigen sowie Betreuer zu kennen. Außerdem bin ich stets an einer regen Kommunikation unter allen Mitwirkenden interessiert.

Seit geraumer Zeit, nämlich seit dem 13.03.2020 ist es nun so, wir leben mit einer Pandemie, was zu einem Ausgangsverbot für unserer BewohnerInnen sowie für ein Besucherstopp aller Angehörigen, Betreuer, Bekannten und Freunde im Emilienpark führte.

Eigentlich haben sich meine Aufgaben nicht wirklich verändert! Verwalten und Organisieren, allerdings „Alles“ rund um das Coronavirus. Zusätzlich dazu kamen die Aufgaben der Aufklärung der Mitarbeiter und der BewohnerInnen, Pandemieplan erstellen, Schutzausrüstung ordern. Ein sehr positiver Fakt in der jetzigen Krise ist das Verhältnis zwischen den BewohnerInnen und den Mitarbeitern, aus den verschiedenen Bereichen. Leider leiden vermehrt Sie als Angehhörigen daran, dass weiterhin kein Besuch ins Haus darf. Oft kommt es zu unschönen Diskussionen, die auch meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder mich persönlich treffen.

Auch wir, die den Alltag im Emilienpark für unsere Bewohnerinnen und Bewohner aufrechterhalten und versuchen die Normalität so lange wie möglich beizubehalten, haben Familie. Auch wir müssen auf Besuche bei den Eltern und Großeltern verzichten. Auch wir als Mitarbeiter haben das Ziel die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. Auch wir wollen die Kurve der Infizierten strecken. Auch wir wollen das deutsche Gesundheitssystem nicht überlasten. Denn das betrifft uns alle!

Tatjana Kahrsch

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AWO Seniorenzentrum Emilienpark
Emilienpark 2–8
79639 Grenzach-Wyhlen

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